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Die Anfahrt erfolgt von München über die A95 nach Garmisch-Partenkirchen. Dort in die Straße „Am Gipsburch“. Man kann auch direkt am Parkplatz an der Talstation der Wankbahn parken und startet von dort aus, über die Wallfahrtskirche St. Anton, Richtung „Gamshütte“.
Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln von München bis nach Garmisch-Partenkirchen. Dann mit der Linie 4 Richtung Farchant bis zur Wankbahn fahren.
Straße „Am Gipsburch“ in Garmisch-Partenkirchen oder an der Wankbahn. Für Wohnmobilfahrer gibt es einen Stellplatz an der Wankbahn. Preis 26,- € die Nacht, + Kurtaxe von 3,- € pro Erwachsenen und 1,- € pro Kind (6–15 Jahre) und Tag.
Wir starten am Parkplatz „Am Gipsbruch“ und halten uns rechts auf die Hasentalstraße. Schon nach wenigen Metern kommen wir an einigen Häusern vorbei, deren Fassaden mit kunstvollen Lüftlmalereien verziert sind – ein richtig schöner Einstieg in die Tour.
Am Ende der Straße weist uns ein Wegweiser nach rechts, über eine Alm in Richtung „Schöne Aussicht“ und „Gschwandtnerbauer“. Von hier aus geht es zunächst leicht bergauf über eine Wiese. Während wir langsam an Höhe gewinnen, schweift unser Blick immer wieder nach rechts hinüber zum Wettersteingebirge. Besonders beeindruckend sind die Alpspitze im Vordergrund und die Zugspitze, die dahinter majestätisch aufragt.
Der Weg verläuft angenehm abwechslungsreich entlang des Wank-Hangs – mal geht es leicht bergauf, dann wieder sanft bergab. So wird die Wanderung nie eintönig und bleibt durchgehend spannend.
Nach etwa einer Stunde erreichen wir schließlich die Pfeiffer Alm. Sie ist weit über Garmisch hinaus für ihre legendären Spinatknödel bekannt. Leider haben wir an diesem Tag Pech, denn aufgrund der Corona-Pandemie bleibt uns der kulinarische Genuss verwehrt. Aber das holen wir ganz sicher nach – und berichten dann natürlich noch einmal darüber.
Die komplette Wanderung ist Kinderwagen tauglich. Wer es kurz mag, der fährt zum Wander-Parkplatz oberhalb Schlattan. Von hieraus sind es 10 Minuten bis zur Pfeiffer Alm.
Die Pfeiffer Alm lädt sofort zum Verweilen ein. Auf der Sonnenterrasse genießen wir einen traumhaften Blick auf das Wettersteinmassiv sowie das Karwendelgebirge im Osten – einfach ein perfekter Ort für eine Pause.
Wenn ihr euch erst direkt an der Alm mit den Großeltern treffen möchtet, ist das ebenfalls problemlos möglich. Die Pfeiffer Alm ist über eine öffentliche Zufahrt mit eigenem Parkplatz erreichbar. Dafür fahrt ihr von Garmisch-Partenkirchen auf der B2 in Richtung Mittenwald. Etwa zwei Kilometer nach dem Ortsausgang zweigt links die Straße nach Schlattan ab – dieser folgt ihr einfach bis zum Ende.
Das Nordberg Guesthouse ist für mich eine charmante und unkomplizierte Unterkunft in Garmisch-Partenkirchen, die vor allem mit ihrer freundlichen Atmosphäre und der zentralen Lage punktet. Wer ein modernes, gemütliches Quartier für einen Aufenthalt in den Bergen sucht, fühlt sich hier schnell wohl.
Das Hotel Roter Hahn ist ein zentral gelegenes Hotel Garni in Garmisch-Partenkirchen, direkt in der Bahnhofstraße 44 und damit mitten im Ort. Es bietet WLAN und ein üppiges Frühstücksbuffet.
Das Landhotel und Berggasthof Panorama in Garmisch-Partenkirchen liegt am Fuße des Wank und wird vor allem wegen seines weiten Panoramablicks und seiner ruhigen Lage geschätzt. Das Hotel verfügt über 14 Zimmer, davon viele mit Balkon. WLAN, kostenfreie Parkplätze und ein italienisches Restaurant mit Sonnenterrasse vorhanden. Unsere Empfehlung!
Wer nach einer kleinen Einsteigerwanderung für die ganze Familie sucht, ist mit dieser Tour genau richtig. Traumhafte Ausblicke, eine urige Alm, in der die Zeit stehen geblieben zu sein scheint, und jede Menge Natur machen die Wanderung zur Pfeiffer Alm zu einem wundervollen Erlebnis für Groß und Klein.
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Früher waren möglichst viele Kilometer, steile Anstiege und schnelle Abfahrten mein Ding – am liebsten mit Mountainbike oder Rennrad. Seit unsere Tochter 2017 geboren wurde, hat sich unser Tempo allerdings ein wenig verändert. Heute lautet das Motto häufiger: gemeinsam losgehen, staunen und zwischendurch auch mal eine Snackpause einlegen. Ob auf den heimischen Wegen oder im Urlaub in fremden Regionen – als Familie entdecken wir die Welt am liebsten draußen. Dabei zählen nicht nur Höhenmeter und Streckenlänge. Viel wichtiger sind die kleinen Abenteuer am Wegesrand, tolle Ausblicke, lustige Gespräche und die Momente, in denen plötzlich alle still werden und staunen. Wir sammeln keine Kilometer für eine Bestenliste, sondern Erinnerungen fürs Familienalbum. Und davon darf unsere persönliche Schatzkiste gerne noch ziemlich voll werden.