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Über die A7 kommend, Ausfahrt Nesselwang nehmen.
Wer mit dem Zug aus Richtung München kommt, muss in Kempten einmal umsteigen.
Wanderparkplatz der Alpspitze
Wir starten unsere Wanderung am Parkplatz der Alpspitzbahn und halten uns direkt in Richtung des Explorer Hotel Neuschwanstein.
Hinter dem Hotel geht’s los auf dem „Wasserfallweg Nesselwang“. Kaum haben wir den Wald hinter uns gelassen, tauchen sie auch schon auf: die Wasserfälle! Über Holztreppen geht’s hinauf – ein bisschen Abenteuer für kleine Entdecker.
Ja, es wird stellenweise richtig steil – doch unsere Tochter, die sonst nicht immer der größte Wanderfan ist, lässt sich davon nicht aus der Fassung bringen. Im Gegenteil: Sie ist voll dabei!
Wir tappen gemütlich bergauf, machen hier und da Pause auf einer der vielen Bänke. Dort gibt’s Brotzeit, staunen über glitzernde Tautropfen – und diskutieren ernsthaft, ob Trolle eigentlich nur in Norwegen zu Hause sind… oder vielleicht auch hier im Allgäu?
Warum Trolle? Nach unserer großen Skandinavien-Reise haben wir unsere Kleine mit der Troll-Geschichte zum Wandern motiviert – und seitdem sucht sie das Fabelwesen durch ganz Europa. Und wenn sie mal besonders ruhig und achtsam ist, versteckt der Troll sogar Gummibärchen im Unterholz.
Zurück zur Tour: Nach gut 500 Höhenmetern erreichen wir einen Forstweg. Der direkte Weg zur Alpspitze führt geradeaus weiter bergauf – doch wir biegen rechts ab, Richtung Enzianstube.
Laut Wegweiser soll dieser Abschnitt „kinderwagenfreundlich“ sein. Doch kaum sehen wir die Enzianstube – und der Weg zieht sich steil, sehr steil links bergauf –, wird klar: Dieser Pfad zur Alpspitze ist definitiv nicht für Kinderwagen gemacht.
Allgäumobil im Schlosspark
Wer länger in Nesselwang verbleibt, für den lohnt sich die
NesselwangCard
oder
KÖNIGSCARD,
welche man in den jeweiligen Unterkünften erhält. Mit beiden Karten darf man alle öffentlichen Verkehrsmittel im Ostallgäu kostenfrei nutzen.
Also kämpfen wir uns weiter bergauf – und meistern stellenweise satte 26 % Steigung. Puh, das fordert schon alles ab!
Erst nach einer Weile erreichen wir die Bergstation der Alpspitzbahn. Hier gönnen wir unserem Nachwuchs eine wohlverdiente Spielpause auf dem kleinen, aber superfeinen Kinderspielplatz am Sportheim Böck – heute schick umbenannt in „BöckLodges“.
Von dort aus sind’s nur noch knapp 200 Höhenmeter bis zur Aussichtsplattform an der Alpspitze – und kurz danach, für alle trittsicheren Abenteurer, zum Gipfelkreuz.
Wer mit Kindern von der Plattform zum Kreuz will: Bitte nur, wenn eure Kleinen auf felsigem Untergrund sicher unterwegs sind. Sonst lieber genießen, wo’s ist – Sicherheit geht vor!
Oben am Gipfelkreuz? Naja, „Überfüllung“ würde ich nicht sagen… aber ja, es sammeln sich schon einige Wanderer. Alle mit demselben Ziel: den Blick schweifen lassen, das Gipfelglück auskosten. Ruhe? Fehlanzeige. Aber hey – geteilte Freude ist doppelte Freude, oder?
Kurz hinter dem Sportheim Böck lockt übrigens der AlpspitzKick – die längste Zipline der Region. Für Mutige ein Muss… wir sind’s heute nicht.
Stattdessen biegen wir an der Weggabelung rechts ab, folgen dem Weg bergauf zurück zur Enzianstube – und von dort weiter auf der Asphaltstraße Richtung Nesselwang und AlpinCoaster.
Weil sich unsere Tochter so tapfer geschlagen hat, gönnen wir ihr – und uns – zum Abschluss noch zwei richtig freudige, jubelnde Abfahrten im AlpinCoaster.
Ich schwöre: Unser Lachen war bis zum Wohnmobilstellplatz zu hören! Was für eine Gaudi – was für ein perfektes Ende nach einer Wanderung, die uns allen (vor allem den Kleinen) echt einiges abverlangt hat.
Mitten in der Bergwelt der Allgäuer Alpen liegt das Hotel Nesselwanger Hof – mit hellen, freundlichen Zimmern, kostenlosem WLAN und einem richtig gemütlichen, beheizten Innenpool. Von hier aus hast du einen traumhaften Blick über den Hotelsee bis hinein ins Zentrum von Nesselwang. Jedes Zimmer kommt mit eigenem Balkon, Sat-TV und einem modernen Bad – perfekt, um nach einer Wanderung oder einem Tag im Freien richtig entspannt abzuschalten.
Das 3-Sterne Explorer Hotel Neuschwanstein liegt mitten in Nesselwang – umgeben von tollen Wander- und Skigebieten und direkt gegenüber dem Skilift. Perfekt für alle, die aktiv unterwegs sein wollen und danach gerne entspannen: Kostenloses WLAN und ein Spabereich sind mit dabei.
Die Zimmer sind modern gestaltet, kommen mit Flachbild-TV, gemütlichem Sitzbereich und eigenem Bad – und das Beste: Von vielen Zimmern aus hast du einen tollen Blick auf die Allgäuer Alpen. Ideal, um nach einer Tour auf der Alpspitze oder im Schnee einfach die Füße hochzulegen und die Aussicht zu genießen.
Mitten in Nesselwang – nur 19 km vom Museum der Stadt Füssen und Kloster St. Mang entfernt – findest du das ALLGÄUHERZ: eine gemütliche, zentral gelegene Ferienwohnung, die dir nicht nur kostenloses WLAN und einen Flachbild-TV bietet, sondern auch eine echte Bonus-Karte: die KÖNIGSCARD ist inklusive!
Die Alpspitze ist keine einfache Wanderung – aber genau das macht sie so besonders. Mit 500 Höhenmetern, stellenweise bis zu 26% Steigung und felsigen Passagen fordert sie euch und eure Kinder heraus. Doch wer durchhält, wird mit einem atemberaubenden Panorama belohnt: von den Allgäuer Alpen bis hin zum weltberühmten Schloss Neuschwanstein.
Besonders schön: Der Weg ist voller kleiner Abenteuer – Wasserfälle, die ihr über Treppen erklimmt, Bänke zum Verschnaufen und Staunen, und sogar die Chance, nach Trollen zu suchen (ja, wirklich!). Unsere Tochter, sonst nicht immer der größte Wanderfan, war voll dabei – dank guter Vorbereitung, vielen Pausen und der Motivation durch die „Troll-Suche“.
Wichtig zu wissen: Der Weg zur Enzianstube wird zwar als „kinderwagenfreundlich“ ausgeschildert – ist es aber definitiv nicht. Und auch der letzte Abschnitt zum Gipfelkreuz sollte nur mit trittsicheren Kindern angegangen werden. Sicherheit geht hier vor Gipfelglück!
Als perfekter Abschluss wartet unten der AlpinCoaster – zwei jubelnde Abfahrten später, und ihr habt nicht nur ein tolles Erlebnis, sondern auch ein Lachen im Gepäck.
Fazit: Eine anspruchsvolle, aber lohnende Familienwanderung – ideal für aktive Eltern, die mit ihren Kindern echte Bergabenteuer erleben wollen. Mit der richtigen Einstellung, etwas Geduld und einer Portion Humor wird’s ein unvergesslicher Tag in den Allgäuer Alpen.
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Früher waren möglichst viele Kilometer, steile Anstiege und schnelle Abfahrten mein Ding – am liebsten mit Mountainbike oder Rennrad. Seit unsere Tochter 2017 geboren wurde, hat sich unser Tempo allerdings ein wenig verändert. Heute lautet das Motto häufiger: gemeinsam losgehen, staunen und zwischendurch auch mal eine Snackpause einlegen. Ob auf den heimischen Wegen oder im Urlaub in fremden Regionen – als Familie entdecken wir die Welt am liebsten draußen. Dabei zählen nicht nur Höhenmeter und Streckenlänge. Viel wichtiger sind die kleinen Abenteuer am Wegesrand, tolle Ausblicke, lustige Gespräche und die Momente, in denen plötzlich alle still werden und staunen. Wir sammeln keine Kilometer für eine Bestenliste, sondern Erinnerungen fürs Familienalbum. Und davon darf unsere persönliche Schatzkiste gerne noch ziemlich voll werden.