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Von Norden (Deutschland/Österreich): Die schnellste Anreise führt über den Brennerpass nach Italien. Anschließend geht es auf der Autobahn A22 in Richtung Süden weiter. An der Ausfahrt Rovereto Süd/Lago di Garda Nord verlässt du die Autobahn und folgst der Beschilderung nach Riva del Garda und anschließend ins Valle di Ledro.
Von Süden (Italien): Von Verona aus erreichst du den Ledrosee über die Autobahn A22 in Richtung Brenner. Nimm die Ausfahrt Rovereto Sud/Lago di Garda Nord und folge anschließend der Beschilderung nach Riva del Garda und ins Valle di Ledro.
Wer mit der Bahn anreisen möchte, kann dies nur über den Bahnhof in Roverto machen. Von dort aus kann man einen Bus oder ein Taxi nehmen, um zum Ledrosee zu gelangen. Allerdings ist die Anreise mit dem Zug etwas umständlicher als mit dem Auto.
Parkplatz am Pfahlbau Museum am Ledroseee
Unsere kleine Wanderung starten wir am gebührenpflichtigen Parkplatz in Ledro, direkt neben dem Pfahlbau Museum.
Von hier aus geht es zunächst zurück zur Hauptstraße, die wir überqueren. Danach folgen wir der Straße in Richtung Madonnina di Besta. Und schon hier merken wir: Ganz so gemütlich, wie der kurze Weg zunächst klingt, wird es nicht. Die Straße führt stellenweise ordentlich bergauf.
Gerade mit Kindern ist es schön, sich Zeit zu lassen. Wir machen immer wieder kleine Pausen, schauen uns um und genießen die Umgebung. Schließlich ist bei einer Familienwanderung nicht nur das Ziel wichtig – der Weg selbst gehört genauso dazu.
Je höher wir kommen, desto schöner wird die Aussicht. Zwischen den Bäumen hindurch ergeben sich immer wieder erste Blicke auf den Ledrosee. Das tiefblaue Wasser bildet einen wunderschönen Kontrast zu den grünen Berghängen.
Die Kinder haben dabei ihre ganz eigene Art, die Wanderung zu erleben: Mal wird voller Begeisterung vorausgelaufen, mal ist eine kleine Pause nötig. Genau diese Mischung macht unsere gemeinsamen Wanderungen aus.
Der Weg führt uns weiter bergauf, bis wir schließlich die Madonnina di Besta erreichen. Hier lohnt es sich, etwas länger stehen zu bleiben und einfach die Aussicht auf sich wirken zu lassen.
Ich würde morgens am Museum parken, die Madonnina-Runde gehen und anschließend ins Museum. So hast du nach der Wanderung etwas Kultur und kannst die Pfahlbauten mit dem See vor Augen viel besser einordnen.
Besonders spannend finde ich, dass dort nicht nur ein paar Fundstücke in Vitrinen liegen: Es gibt rekonstruierte bronzezeitliche Hütten und Originalüberreste der Siedlung. Die Siedlung stammt ungefähr aus 2200–1350 v. Chr. und gehört seit 2011 zum UNESCO-Welterbe „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“.
Und noch ein netter Zusammenhang zur Wanderung: Die Pfahlbauten wurden 1929 entdeckt, als der Wasserspiegel des Ledrosees abgesenkt wurde.
Oben angekommen, liegt der Ledrosee wunderschön unter uns. Der Blick reicht über den See und die umliegende Berglandschaft – ein echtes Highlight der Tour.
Für uns sind solche Momente das Schönste an einer Wanderung. Kein großes Programm, kein Zeitdruck, sondern einfach gemeinsam draußen sein, die Natur genießen und zwischendurch immer wieder staunen.
Natürlich darf bei einer Familienwanderung auch eine kleine Brotzeit nicht fehlen. Mit Blick auf den See schmeckt sie gleich doppelt so gut.
Hier gibt es auch einen kleinen Kinderspielplatz. Direkt am See gelegen.
Bei der Unterkunft Tulipa Natural Home können Sie von einem Genius-Rabatt profitieren. Ob der Rabatt für Ihre gewünschten Reisedaten verfügbar ist, sehen Sie nach der Anmeldung bei Booking.com. Die Verfügbarkeit und Höhe des Rabatts können je nach Buchungszeitraum, Aufenthaltsdauer und weiteren Angeboten variieren.
Die Unterkunft Seia Mountain Wellness liegt idyllisch in Mezzolago im Trentino. Neben kostenlosem WLAN, einem schönen Garten und Grillmöglichkeiten stehen den Gästen auch kostenlose Privatparkplätze zur Verfügung. Für entspannte Stunden sorgen der Whirlpool und die Sauna. Das Castello di Avio ist rund 49 km entfernt.
Eine kurze, abwechslungsreiche Wanderung mit einem tollen Panorama und genau der richtigen Mischung aus Bewegung, Natur und gemeinsamen Familienmomenten. Für uns definitiv eine Tour, die wir gerne weiterempfehlen – besonders, wenn man am Ledrosee nicht nur am Wasser sitzen, sondern auch ein bisschen die umliegenden Berge entdecken möchte.
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Früher waren möglichst viele Kilometer, steile Anstiege und schnelle Abfahrten mein Ding – am liebsten mit Mountainbike oder Rennrad. Seit unsere Tochter 2017 geboren wurde, hat sich unser Tempo allerdings ein wenig verändert. Heute lautet das Motto häufiger: gemeinsam losgehen, staunen und zwischendurch auch mal eine Snackpause einlegen. Ob auf den heimischen Wegen oder im Urlaub in fremden Regionen – als Familie entdecken wir die Welt am liebsten draußen. Dabei zählen nicht nur Höhenmeter und Streckenlänge. Viel wichtiger sind die kleinen Abenteuer am Wegesrand, tolle Ausblicke, lustige Gespräche und die Momente, in denen plötzlich alle still werden und staunen. Wir sammeln keine Kilometer für eine Bestenliste, sondern Erinnerungen fürs Familienalbum. Und davon darf unsere persönliche Schatzkiste gerne noch ziemlich voll werden.