Panorama Wanderung Madonnina di Besta – Ledrosee

Für einen fantastischen Panoramaausblick am Ledrosee müssen wir nicht auf die umliegenden Gipfel steigen. Bereits nach 270 Höhenmetern erreichen wir die kleine Madonnina di Besta und werden mit einem beeindruckenden Blick über den See belohnt. Besonders schön: Die Wanderung ist auch für Familien mit Kindern gut geeignet.

Kurz & kompakt

  1. Start Gebührenpflichtiger Parkplatz am Pfahlbaumuseum in Ledro
  2. Ziel Madonnina di Besta mit großartigem Blick über den tiefblauen Ledrosee und die Berglandschaft
  3. Highlights Panoramablick, schattiger Aufstieg, erste Seeblicke zwischen den Bäumen, Brotzeit mit Seeblick
  4. Mit Kindern Gut geeignet: kurze Strecke, überschaubare Höhenmeter, viele Pausenmöglichkeiten
  5. Tipp Morgens am Museum parken, zuerst wandern und anschließend das Pfahlbaumuseum besuchen
  6. Kulturbonus Das Pfahlbaumuseum zeigt rekonstruierte bronzezeitliche Hütten und Originalfunde; die Siedlung gehört seit 2011 zum UNESCO-Welterbe

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Karte

Datenblatt zur Tour

Strecke

3,7 km

Gehzeit

1,5 Stunden

Schatten

90 %

Höhenmeter

Anreise

Mit dem Auto

Von Norden (Deutschland/Österreich): Die schnellste Anreise führt über den Brennerpass nach Italien. Anschließend geht es auf der Autobahn A22 in Richtung Süden weiter. An der Ausfahrt Rovereto Süd/Lago di Garda Nord verlässt du die Autobahn und folgst der Beschilderung nach Riva del Garda und anschließend ins Valle di Ledro.


Von Süden (Italien): Von Verona aus erreichst du den Ledrosee über die Autobahn A22 in Richtung Brenner. Nimm die Ausfahrt Rovereto Sud/Lago di Garda Nord und folge anschließend der Beschilderung nach Riva del Garda und ins Valle di Ledro.

ÖPNV

Wer mit der Bahn anreisen möchte, kann dies nur über den Bahnhof in Roverto machen. Von dort aus kann man einen Bus oder ein Taxi nehmen, um zum Ledrosee zu gelangen. Allerdings ist die Anreise mit dem Zug etwas umständlicher als mit dem Auto.

Parken

Parkplatz am Pfahlbau Museum am Ledroseee

Outdoor-Equipment im Langzeittest. Ob T-Shirt, Rucksack oder Kindertrinkflasche: Wir testen nicht auf Neuheiten, sondern auf echte Haltbarkeit. Qualität, die bleibt.

Tourenbericht

Unsere kleine Wanderung starten wir am gebührenpflichtigen Parkplatz in Ledro, direkt neben dem Pfahlbau Museum.

Von hier aus geht es zunächst zurück zur Hauptstraße, die wir überqueren. Danach folgen wir der Straße in Richtung Madonnina di Besta. Und schon hier merken wir: Ganz so gemütlich, wie der kurze Weg zunächst klingt, wird es nicht. Die Straße führt stellenweise ordentlich bergauf.

Gerade mit Kindern ist es schön, sich Zeit zu lassen. Wir machen immer wieder kleine Pausen, schauen uns um und genießen die Umgebung. Schließlich ist bei einer Familienwanderung nicht nur das Ziel wichtig – der Weg selbst gehört genauso dazu.

Bergauf zur Madonnina di Besta

Je höher wir kommen, desto schöner wird die Aussicht. Zwischen den Bäumen hindurch ergeben sich immer wieder erste Blicke auf den Ledrosee. Das tiefblaue Wasser bildet einen wunderschönen Kontrast zu den grünen Berghängen.

Die Kinder haben dabei ihre ganz eigene Art, die Wanderung zu erleben: Mal wird voller Begeisterung vorausgelaufen, mal ist eine kleine Pause nötig. Genau diese Mischung macht unsere gemeinsamen Wanderungen aus.

Der Weg führt uns weiter bergauf, bis wir schließlich die Madonnina di Besta erreichen. Hier lohnt es sich, etwas länger stehen zu bleiben und einfach die Aussicht auf sich wirken zu lassen.

Tipp

Erst wandern, dann Museum

Ich würde morgens am Museum parken, die Madonnina-Runde gehen und anschließend ins Museum. So hast du nach der Wanderung etwas Kultur und kannst die Pfahlbauten mit dem See vor Augen viel besser einordnen.


Besonders spannend finde ich, dass dort nicht nur ein paar Fundstücke in Vitrinen liegen: Es gibt rekonstruierte bronzezeitliche Hütten und Originalüberreste der Siedlung. Die Siedlung stammt ungefähr aus 2200–1350 v. Chr. und gehört seit 2011 zum UNESCO-Welterbe „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“.


Und noch ein netter Zusammenhang zur Wanderung: Die Pfahlbauten wurden 1929 entdeckt, als der Wasserspiegel des Ledrosees abgesenkt wurde.

Galerie

Panorama über den Ledrosee

Oben angekommen, liegt der Ledrosee wunderschön unter uns. Der Blick reicht über den See und die umliegende Berglandschaft – ein echtes Highlight der Tour.

Für uns sind solche Momente das Schönste an einer Wanderung. Kein großes Programm, kein Zeitdruck, sondern einfach gemeinsam draußen sein, die Natur genießen und zwischendurch immer wieder staunen.

Natürlich darf bei einer Familienwanderung auch eine kleine Brotzeit nicht fehlen. Mit Blick auf den See schmeckt sie gleich doppelt so gut.

Wo übernachten?

Camping al Sole

Hier gibt es auch einen kleinen Kinderspielplatz. Direkt am See gelegen.

Tulipa Natural Home

Bei der Unterkunft Tulipa Natural Home können Sie von einem Genius-Rabatt profitieren. Ob der Rabatt für Ihre gewünschten Reisedaten verfügbar ist, sehen Sie nach der Anmeldung bei Booking.com. Die Verfügbarkeit und Höhe des Rabatts können je nach Buchungszeitraum, Aufenthaltsdauer und weiteren Angeboten variieren.

Seia Mountain Wellness

Die Unterkunft Seia Mountain Wellness liegt idyllisch in Mezzolago im Trentino. Neben kostenlosem WLAN, einem schönen Garten und Grillmöglichkeiten stehen den Gästen auch kostenlose Privatparkplätze zur Verfügung. Für entspannte Stunden sorgen der Whirlpool und die Sauna. Das Castello di Avio ist rund 49 km entfernt.

Fazit

Eine kurze, abwechslungsreiche Wanderung mit einem tollen Panorama und genau der richtigen Mischung aus Bewegung, Natur und gemeinsamen Familienmomenten. Für uns definitiv eine Tour, die wir gerne weiterempfehlen – besonders, wenn man am Ledrosee nicht nur am Wasser sitzen, sondern auch ein bisschen die umliegenden Berge entdecken möchte.

Häufig gestellte Fragen zur Madonnina di Besta Wanderung

Wie lang ist die Wanderung zur Madonnina di Besta?
Die Wanderung zur Madonnina di Besta am Ledrosee ist etwa 3,7 Kilometer lang und dauert rund 1,5 Stunden. Mit Pausen und einer Brotzeit am Aussichtspunkt solltest du etwas mehr Zeit einplanen. Die Tour ist als leicht eingestuft und eignet sich gut für Familien.
Ist die Madonnina di Besta Wanderung für Kinder geeignet?
Ja. Mit 269 Höhenmetern und einer Länge von 3,7 Kilometern ist die Tour gut für Familien mit Kindern machbar. Der Weg führt stellenweise ordentlich bergauf, daher lohnt es sich, genügend Pausen einzuplanen. Die Aussicht auf den Ledrosee und die Umgebung machen die Anstrengung aber mehr als wett.
Wo startet die Wanderung zur Madonnina di Besta?
Die Wanderung startet am gebührenpflichtigen Parkplatz in Ledro, direkt neben dem Pfahlbaumuseum am Ledrosee. Von dort gehst du zunächst zurück zur Hauptstraße, überquerst diese und folgst der Beschilderung in Richtung Madonnina di Besta.
Wie hoch ist die Madonnina di Besta?
Die Madonnina di Besta liegt etwa 270 Höhenmeter über dem Ledrosee. Trotz der vergleichsweise geringen Höhe belohnt dich der Aussichtspunkt mit einem beeindruckenden Panorama über den tiefblauen See und die umliegende Berglandschaft.
Ist der Weg zur Madonnina di Besta steil?
Ja, die Straße führt stellenweise ordentlich bergauf. Der Weg ist insgesamt gut machbar, aber gerade mit Kindern solltest du dir Zeit lassen und immer wieder kleine Pausen einlegen. Die ersten Blicke auf den Ledrosee zwischen den Bäumen machen den Aufstieg lohnenswert.
Lohnt sich der Besuch des Pfahlbaumuseums?
Ja, besonders in Kombination mit der Wanderung. Im Pfahlbaumuseum am Ledrosee gibt es rekonstruierte bronzezeitliche Hütten und Originalüberreste der Siedlung, die etwa aus 2200–1350 v. Chr. stammt. Die Siedlung gehört seit 2011 zum UNESCO-Welterbe „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“. Die Pfahlbauten wurden 1929 entdeckt, als der Wasserspiegel des Ledrosees abgesenkt wurde.
Wo kann man am Ledrosee parken?
Ein praktischer Startpunkt ist der gebührenpflichtige Parkplatz am Pfahlbaumuseum am Ledrosee in Ledro. Von dort bist du direkt am Beginn der Wanderung und kannst nach der Tour auch das Museum besuchen.
Kommt man mit Bus und Bahn zum Ledrosee?
Die Anreise mit der Bahn ist nur über den Bahnhof in Rovereto möglich. Von dort kannst du mit dem Bus oder Taxi zum Ledrosee weiterfahren. Die Anreise mit dem Zug ist allerdings etwas umständlicher als mit dem Auto.
Wie kommt man mit dem Auto zum Ledrosee?
Von Norden (Deutschland/Österreich) fährst du über den Brennerpass und die Autobahn A22 in Richtung Süden. An der Ausfahrt Rovereto Süd/Lago di Garda Nord verlässt du die Autobahn und folgst der Beschilderung nach Riva del Garda und ins Valle di Ledro. Von Süden (Verona) erreichst du den Ledrosee ebenfalls über die A22 in Richtung Brenner mit derselben Ausfahrt.
Was sind die Highlights der Madonnina di Besta Wanderung?
Zu den Highlights gehören der Panoramablick über den Ledrosee und die umliegende Berglandschaft, die ersten Blicke auf den See zwischen den Bäumen während des Aufstiegs sowie die Kombination mit dem Pfahlbaumuseum am Ledrosee direkt am Startpunkt. Besonders schön ist eine Brotzeit am Aussichtspunkt mit Blick auf den See.
Wo kann man am Ledrosee übernachten?
Gute Optionen sind der Camping al Sole direkt am See mit Kinderspielplatz, die Unterkunft Tulipa Natural Home sowie das Seia Mountain Wellness in Mezzolago im Trentino mit Garten, Grillmöglichkeiten, Whirlpool und Sauna.

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Über den Autor

Mike Strübing

Früher waren möglichst viele Kilometer, steile Anstiege und schnelle Abfahrten mein Ding – am liebsten mit Mountainbike oder Rennrad. Seit unsere Tochter 2017 geboren wurde, hat sich unser Tempo allerdings ein wenig verändert. Heute lautet das Motto häufiger: gemeinsam losgehen, staunen und zwischendurch auch mal eine Snackpause einlegen. Ob auf den heimischen Wegen oder im Urlaub in fremden Regionen – als Familie entdecken wir die Welt am liebsten draußen. Dabei zählen nicht nur Höhenmeter und Streckenlänge. Viel wichtiger sind die kleinen Abenteuer am Wegesrand, tolle Ausblicke, lustige Gespräche und die Momente, in denen plötzlich alle still werden und staunen. Wir sammeln keine Kilometer für eine Bestenliste, sondern Erinnerungen fürs Familienalbum. Und davon darf unsere persönliche Schatzkiste gerne noch ziemlich voll werden.

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