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Mit dem Auto ist Kivik besonders flexibel erreichbar. Von Malmö führt die Route zunächst über die E65 in Richtung Ystad . Ab Ystad geht es auf der Küstenstraße Route 9 weiter über Simrishamn bis nach Kivik. Die Strecke ist ungefähr 95 Kilometer lang und dauert rund anderthalb Stunden – je nach Verkehr und Zwischenstopps.
Wer von der Fähre in Trelleborg kommt, kann ebenfalls über Ystad und Simrishamn nach Kivik fahren. Die Route ist landschaftlich reizvoll und führt durch typische südschwedische Dörfer, vorbei an Feldern, Wäldern und der Ostseeküste. Von Kristianstad erreicht man Kivik ebenfalls über die Route 9; die Busverbindung folgt weitgehend derselben Richtung.
Aus Stockholm ist die Fahrt deutlich länger. Die Strecke führt zunächst über die E4 nach Süden, anschließend über die E22 und weiter über die Straßen 19 und 9 nach Kivik. Dafür sollte
Kivik besitzt keinen eigenen Bahnhof. Wer mit der Bahn anreist, fährt zunächst nach Simrishamn, dem nächstgelegenen Bahnanschluss. Von Malmö aus führt die Bahnverbindung über Ystad bis nach Simrishamn. Dort steigt man in die regionale Buslinie SkåneExpressen 3 um, die regelmäßig zwischen Simrishamn, Kivik und Kristianstad verkehrt. Die Haltestelle im Ort heißt Kivik centrum.
Eine weitere Möglichkeit ist die Anreise über Kristianstad. Von dort fährt die Buslinie 3 direkt nach Kivik; die Fahrt dauert ungefähr eine Stunde. Die aktuellen Abfahrtszeiten sollte man vor der Reise bei Skånetrafiken prüfen, da sich Fahrpläne je nach Wochentag und Saison ändern können.
Wer beispielsweise aus Stockholm kommt, kann mit dem Zug zunächst nach Hässleholm oder Kristianstad reisen und dort auf den Bus nach Kivik umsteigen. Die gesamte Verbindung dauert je nach Umstiegszeit mehrere Stunden. Weitere Informationen und Reisetipps findest du im Beitrag Kivik, Schweden: Reisetipps für Skåne entdecken .
Parkplatz an der Kivik Musteri
Wir starten unsere kleine Wanderung an Stinas Café bei der Kivik Musteri.
Vom Parkplatz aus führt der Weg zunächst in Richtung Süden. Dabei geht es durch eine offene Kulturlandschaft mit Feldern, Obstbäumen und kleinen Landstraßen. Schon hier lohnt es sich, gelegentlich zurückzublicken: Bei klarer Sicht öffnet sich der Blick über die Landschaft rund um Kivik bis zur Ostsee.
Für Familien ist dieser erste Abschnitt angenehm, weil die Strecke zunächst relativ eben verläuft. Trotzdem sollte man auf den Autoverkehr achten, wenn kurze Abschnitte entlang einer Straße zurückgelegt werden.
Nach dem Zustieg zum Nationalpark verändert sich die Landschaft deutlich. Die offenen Obstplantagen werden von dichtem Laubwald abgelöst. Vor allem Hainbuchen und Eichen prägen das Bild. Im Frühling und Sommer ist der Waldboden von einer vielfältigen Vegetation bedeckt, während im Herbst das Laub in warmen Gelb- und Rottönen leuchtet.
Der Stenshuvud-Nationalpark umfasst rund 400 Hektar Land und zusätzlich einen Meeresbereich. Durch seine Kombination aus Wald, Feuchtgebieten, Sandheide, Felsküste und Sandstrand gehört er zu den abwechslungsreichsten Naturräumen an der schwedischen Ostküste.
Am Naturum, dem Besucherzentrum des Nationalparks, kann man sich über die verschiedenen Wege informieren und eine Karte der Umgebung ansehen. Hier beginnen mehrere markierte Rundtouren. Toiletten, Picknickplätze und weitere Informationen machen den Bereich außerdem zu einem guten Zwischenziel.
Prüfe vor dem Start die Öffnungszeiten von Kiviks Musteri, die aktuellen Bedingungen im Nationalpark und die Wettervorhersage. Bei Regen können die steinigen und wurzeligen Abschnitte deutlich rutschiger sein.
Vom Naturum folgen wir der roten Markierung in Richtung Stenshuvud. Der Weg führt durch den Wald langsam bergauf. Der Anstieg ist nicht besonders lang, stellenweise aber etwas steiler und durch Wurzeln oder Steine uneben. Festes Schuhwerk ist deshalb empfehlenswert.
Kurz vor dem Gipfel erinnern Überreste einer alten Befestigungsanlage an die historische Bedeutung des Berges. Anschließend führt der Weg zu den Aussichtspunkten auf dem Stenshuvud. Mit seinen 97 Metern ist der Berg zwar nicht hoch, doch die Lage direkt an der Küste sorgt für ein beeindruckendes Panorama.
Oben angekommen, reicht der Blick über die Baumkronen hinweg auf die Ostsee. Bei guter Sicht sind die Küstenlinie, die Hanöbucht und die Landschaft von Österlen zu erkennen. Der Aussichtspunkt ist ein idealer Platz für eine Pause – am besten mit einem kleinen Picknick aus Kiviks Musteri.
Nach dem Gipfel kann man über Treppen wieder absteigen und die Wanderung auf der gelb markierten Route fortsetzen. Je nach Variante führt der Weg durch Wald- und Feuchtgebiete weiter in Richtung Küste.
Ein besonderes Ziel ist der weiße Leuchtturm an der felsigen Küste. Der Abschnitt dorthin ist teilweise steinig und kann bei Nässe rutschig sein. Hier sollte man langsam gehen und besonders mit Kindern auf die Wegführung achten.
Anschließend führt der Weg weiter zum Sandstrand von Stenshuvud. Der feine Strand und das flache Wasser machen ihn vor allem im Sommer zu einem beliebten Ziel für Familien. Bei ruhigem Wetter bietet sich eine längere Pause am Meer an; Badesachen gehören in den warmen Monaten unbedingt in den Rucksack. Auf Strömungen sollte man jedoch achten und nur an geeigneten Stellen ins Wasser gehen.
Netter kleiner Campingplatz, unweit des Meeres. Sehr gute Ausgangslage für die Erkundung der Umgang und er Region Skåne.
Charmantes B&B im Küstenort Kivik: individuell eingerichtete Zimmer, Garten, kostenloses WLAN und Strandnähe im malerischen Österlen.
Gemütliches Ferienhaus nahe Kivik mit Garten, Terrasse, Grill und kostenlosen Fahrrädern – ideal für Naturliebhaber und Ausflüge zum Stenshuvud-Nationalpark.
Die Wanderung auf den Stenshuvud ist eine abwechslungsreiche Tour für alle, die während ihres Aufenthalts in Kivik Natur, Aussicht und Küste miteinander verbinden möchten. Der kurze Gipfelanstieg ist gut machbar, und die verschiedenen Wegvarianten erlauben eine flexible Planung.
Besonders schön ist die Kombination aus dem Start bei Kiviks Musteri, dem schattigen Laubwald und dem Aussichtspunkt auf dem Stenshuvud. Wer mit Kindern unterwegs ist, kann die Strecke in einzelne Etappen aufteilen und am Meer eine ausgiebige Pause einlegen. Für die Orientierung stehen an den Eingängen des Nationalparks Informationstafeln und kostenlose Karten zur Verfügung.
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Früher waren möglichst viele Kilometer, steile Anstiege und schnelle Abfahrten mein Ding – am liebsten mit Mountainbike oder Rennrad. Seit unsere Tochter 2017 geboren wurde, hat sich unser Tempo allerdings ein wenig verändert. Heute lautet das Motto häufiger: gemeinsam losgehen, staunen und zwischendurch auch mal eine Snackpause einlegen. Ob auf den heimischen Wegen oder im Urlaub in fremden Regionen – als Familie entdecken wir die Welt am liebsten draußen. Dabei zählen nicht nur Höhenmeter und Streckenlänge. Viel wichtiger sind die kleinen Abenteuer am Wegesrand, tolle Ausblicke, lustige Gespräche und die Momente, in denen plötzlich alle still werden und staunen. Wir sammeln keine Kilometer für eine Bestenliste, sondern Erinnerungen fürs Familienalbum. Und davon darf unsere persönliche Schatzkiste gerne noch ziemlich voll werden.