CamelBak wurde 1989 von Michael Eidson gegründet. Die Idee dazu entstand, als Eidson am berühmten 100-Meilen-Radrennen „Hotter’N Hell 100“ teilnahm. Nach dem Rennen suchte er nach einer Möglichkeit, während der Fahrt unkompliziert und ausreichend trinken zu können.
Seine erste Lösung war ebenso einfach wie genial: Eidson füllte einen Infusionsbeutel mit Wasser und verstaute ihn in einer Socke auf dem Rücken seines Radtrikots. Den Trinkschlauch führte er über die Schulter und befestigte ihn mit einer Wäscheklammer am Trikot. Das CamelBak-Trinksystem war geboren.
In den folgenden Jahren entwickelte CamelBak verschiedene Trinksysteme und Rucksäcke. Den großen Durchbruch brachte die Nutzung durch das US-Militär, unter anderem während des Golfkriegs.
Neben der Produktentwicklung legt CamelBak nach eigenen Angaben Wert auf Nachhaltigkeit. Das Unternehmen setzt auf wiederverwendbare und langlebige Trinksysteme, die eine Alternative zu Einweg-Plastikflaschen darstellen sollen.
CamelBak ist heute weltweit vor allem für mobile Trinksysteme im Outdoor- und Radsportbereich bekannt. Die Produkte werden zudem in Bereichen wie Militär und Rettungsdienst eingesetzt.
Im Jahr 2015 verkaufte Michael Eidson CamelBak an Vista Outdoor. Heute ist die Marke Teil der Revelyst-Gruppe. Zum Markenportfolio gehören unter anderem Giro, Fox, Bell, Bushnell und CamelBak. Revelyst gehört zur Investmentgesellschaft Strategic Value Partners (SVP).
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Die überarbeitete Version 2023 des Fourteener™ gibt es in zwei Tragekapazitäten und in einer männer- und frauenspezifischen Version (32L und 26L Männer – 30L und 24L Frauen).
Der Rucksack wurde mit der Body-Mapping-Technologie für eine maßgeschneiderte Passform und verbesserte Kühlung entwickelt. Sein belüfteter Hüftgurtflügel komprimiert nicht nur das Gepackte, sondern auch die Trinkblase. In den Hüftgurten finden die wichtigsten Utensilien Platz und sind somit stets griffbereit.
Das Air Support™Max-Rückenteil sorgt für massive horizontale Belüftung, ohne die Tragfähigkeit oder Stabilität zu beeinträchtigen. In den dehnbaren Überlauftaschen auf dem Rücken und an den Seiten kannst du zusätzliche Jacken, Snacks und Trinkflaschen verstauen, während das Command CenterTM-Tragesystem (S-förmig bei den Damenmodellen) für eine individuelle Passform verstellbar ist; es bietet sicheren Zugriff auf Telefon, Schlüssel und andere kleine Utensilien. Die 3-Liter-CRUX-Trinkblase ist mit Quick LinkTM und TubeTrapTM ausgestattet.
Der neue Fourteener wird teilweise aus recycelten Stoffen und in nachhaltigen Herstellungsprozessen gefertigt und trägt das CamelBak REPURPOSE Gold-Abzeichen für Nachhaltigkeit.
Quelle: CamelBak
Gesamtfassungsvermögen: 32 l (29 l Packvolumen + 3-l-Trinkblase) oder 26 l (23 l Packvolumen + 3-l-Trinkblase)
Gewicht: 970–1.190 g
Hauptmaterial: Robic® RN210d RS mit PU-Beschichtung, bluesign®-zertifiziert
Rucksackboden: Recyceltes 300d-Polyester
Futter: P135D Solution Dyed mit C0-DWR-Imprägnierung (durable water repellent)
Rückensystem: Recyceltes 3D-Vent-Mesh
Beim Auspacken kommt zunächst ein eher nüchtern wirkender Rucksack zum Vorschein. Wir haben uns für die schwarze Variante entschieden, erhältlich ist der Rucksack aber auch in Blau. Warum Schwarz? Weil diese Farbe bei langlebigen Outdoor-Aktivitäten einfach dankbarer ist – zumindest unserer Erfahrung nach.
Das erste Manko, das uns auffällt, ist das Gewicht. Der Rucksack gehört nicht zu den leichtesten Modellen, bringt dafür aber alles mit, was man für eine lange Tour benötigt. Ein Grund für das höhere Gewicht ist unter anderem das kleine Metallgestänge am Rücken. Es verleiht dem Rucksack zusätzliche Stabilität und erhöht dadurch den Tragekomfort.
Beim ersten Testpacken und Anziehen fallen mir sofort die breiten Tragegurte auf. Mit 25 Kilogramm Testbeladung sitzt der Rucksack bequem und komfortabel auf Schultern und Rücken. Links und rechts am Hüftgurt befinden sich zudem kleine Taschen, in denen meine GoPro Hero 13 bequem Platz findet.

Ein weiteres Highlight ist das Trinksystem, das diesmal nicht im Stauraum des Rucksacks untergebracht ist, sondern in einem separaten Fach direkt am Rücken. Die Schlauchlänge ist ausreichend, um während der Wanderung bequem aus dem System trinken zu können.
Beim ersten praktischen Einsatz auf einer Wanderung zum nahegelegenen Tannenhütte beweist der Rucksack seine deutlichen Stärken. Er sitzt angenehm auf dem Rücken und verteilt die Last gleichmäßig. Gerade bei Wanderungen mit viel Auf und Ab merkt man, dass das Rückensystem auf Stabilität und Belüftung ausgelegt ist. Die Polsterung an den Schultergurten und am Hüftgurt trägt dazu bei, dass der Rucksack auch nach mehreren Stunden noch bequem bleibt.
Auch der Hüftgurt mit seinen beiden geräumigen Seitentaschen überzeugt. Die GoPro ist schnell zur Hand, was das Filmen und Fotografieren deutlich erleichtert. Und wenn der Nachwuchs nach einem Taschentuch verlangt, ist auch dieses schnell griffbereit, ohne dass der Rucksack dafür abgesetzt werden muss.

Das große Plus des Fourteener 32 ist ganz klar das Trinksystem. Die Trinkblase lässt sich sinnvoll integrieren und erleichtert es, unterwegs regelmäßig zu trinken. Gerade auf längeren Wanderungen ist das ein echter Vorteil, weil man nicht erst anhalten muss, um zur Trinkflasche zu greifen.
Der Schlauch ist gut erreichbar und praktisch verlegt, sodass das Trinken unterwegs unkompliziert bleibt. Für mich ist das ein echtes Komfortmerkmal: Wer viel läuft, vergisst schnell, ausreichend zu trinken. Mit diesem System fällt das deutlich leichter.

Die Verarbeitung ist – wie bei allen bisher getesteten Produkten von CamelBak – hochwertig. Saubere Nähte und durchdachte Details vermitteln einen sehr guten Eindruck. Der Rucksack ist klar auf den Outdoor-Einsatz ausgelegt. Ich habe ihn allerdings auch bereits problemlos für Radtouren genutzt.
Gerade die Kombination aus robustem Außenmaterial, funktionalen Taschen und integriertem Trinksystem zeigt, dass die Entwickler hier mitgedacht haben. Auch die Details sind sinnvoll gewählt: Nichts wirkt überladen oder unnötig kompliziert. Stattdessen ist alles klar auf das Wandern und eine einfache Handhabung ausgelegt. Genau das gefällt mir an diesem Modell. Alle Funktionen lassen sich intuitiv bedienen.
Der CamelBak Fourteener 32 eignet sich aus meiner Sicht besonders für Wanderer, die:
längere Tagestouren unternehmen,
gerne mit einem Trinksystem unterwegs sind,
etwas mehr Stauraum benötigen,
einen stabilen und funktionalen Wanderrucksack suchen.
Nach meinem Eindruck ist der CamelBak Fourteener 32 ein sehr durchdachter Wanderrucksack für längere Touren. Er kombiniert viel Stauraum mit gutem Tragekomfort und einem praktischen Trinksystem, das auf Wanderungen einen echten Unterschied macht. Besonders gefallen haben mir die robuste Verarbeitung, die sinnvolle Aufteilung und das Gefühl, auch auf längeren Strecken bestens ausgestattet zu sein.
Für mich ist er kein ultraleichter Begleiter für schnelle Tagestouren, sondern ein verlässlicher Wanderrucksack für alle, die unterwegs etwas mehr Komfort wünschen. Wer genau das sucht, dürfte mit dem Fourteener 32 sehr zufrieden sein.
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Früher waren möglichst viele Kilometer, steile Anstiege und schnelle Abfahrten mein Ding – am liebsten mit Mountainbike oder Rennrad. Seit unsere Tochter 2017 geboren wurde, hat sich unser Tempo allerdings ein wenig verändert. Heute lautet das Motto häufiger: gemeinsam losgehen, staunen und zwischendurch auch mal eine Snackpause einlegen. Ob auf den heimischen Wegen oder im Urlaub in fremden Regionen – als Familie entdecken wir die Welt am liebsten draußen. Dabei zählen nicht nur Höhenmeter und Streckenlänge. Viel wichtiger sind die kleinen Abenteuer am Wegesrand, tolle Ausblicke, lustige Gespräche und die Momente, in denen plötzlich alle still werden und staunen. Wir sammeln keine Kilometer für eine Bestenliste, sondern Erinnerungen fürs Familienalbum. Und davon darf unsere persönliche Schatzkiste gerne noch ziemlich voll werden.