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Mittenwald erreichst du ganz unkompliziert sowohl mit dem Auto als auch mit dem ÖPNV. Wenn du mit dem Auto anreist, fährst du von München aus in der Regel über die A95 Richtung Garmisch-Partenkirchen und weiter über die B2 nach Mittenwald. Die Strecke ist gut ausgebaut und führt dich schon während der Fahrt mitten in die Alpenwelt Karwendel.
Auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Anreise angenehm. Mittenwald liegt an der Bahnstrecke München–Garmisch-Partenkirchen–Innsbruck und wird regelmäßig angefahren. Vom Bahnhof aus kommst du bequem weiter in den Ort oder direkt zu deinem Hotel beziehungsweise zum Ausgangspunkt deiner Wanderung. Gerade wenn du entspannt und möglichst nachhaltig unterwegs sein möchtest, ist die Anreise mit der Bahn eine sehr gute Option.
Parkplatz P1 am Bahnhof in Mittenwald (kostenlos)
Parkplatz P2 am Dekan-Karl-Platz in Mittenwald (kostenpflichtig)
Unsere kleine Wanderung zum Lautersee startet in Mittenwald, in der Wettersteinstraße. Knapp zwei Kilometer trennen dich vom Lautersee. Der Weg führt dich durch das schöne Laintal, vorbei an einer Grotte mit Marienstatue.
Eine Brücke spannt sich über den Lainbach, und schon hier ist der Wasserfall an der Grotte ein echter Blickfang. Wenn du dich umdrehst, hast du einen wunderbaren Blick auf das Karwendelgebirge. Von hier aus ist es dann auch nicht mehr weit bis zum See.
"Pack die Badehose ein, nimm Dein kleines Schwesterlein..." und dann nichts wie ab an der Lautersee. Es gibt hier oben mehrer Badestellen und ein kleines Freibad.
Rechter Hand liegt auf einer Wiese die Maria-Königin-Kapelle aus dem Jahr 1993. Für die beeindruckenden Lüftlmalereien war der Bildhauer Stefan Peffer verantwortlich.
Oben angekommen, hast du gleich mehrere Möglichkeiten für eine Rast. Die Lautersee Alm ist kulinarisch durchaus in Ordnung, überzeugt aber leider nicht unbedingt durch die Freundlichkeit des Wirtes. Am Hotel Lautersee gibt es außerdem eine Bushaltestelle, von der du dich bequem zurück nach Mittenwald fahren lassen kannst.
Für den Rückweg umrundest du den Lautersee und hältst dich von der Maria-Königin-Kapelle aus links in Richtung Sessellift-Station Kranzberg. Von dort führt dich der Weg wieder zurück nach Mittenwald.
Hier findest Du Apartment in verschiedenen Größen. Die Zimmer sind modern eingerichtet. Ein Kühlschrank, ein Backofen, ein Kochfeld, ein Wasserkocher und eine Kaffeemaschine sind ebenfalls vorhanden.
Der Berggasthof Kärntner Alm ist eine gemütliche Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit oberhalb von Mittenwald mit traumhaftem Blick auf das Karwendelmassiv. Er liegt am Fuße des Kranzbergs, direkt unterhalb des Parkplatzes der Kranzberg-Bergbahn, und eignet sich damit gut als Ziel für eine Wanderung oder eine entspannte Pause.
Das Gästehaus Edlhuber in Mittenwald ist für mich eine besonders schöne Empfehlung, wenn du Ruhe, eine persönliche Atmosphäre und gleichzeitig eine gute Lage suchst. Das familiengeführte Haus liegt am Fuße des Karwendels, nur wenige Gehminuten vom Ortskern entfernt, und wirkt damit angenehm entspannt und trotzdem praktisch für Ausflüge und Wanderungen.
Die Wanderung zum Lautersee ist eine schöne und abwechslungsreiche Wanderung. Besonders der Weg durchs Laintal, die kleinen Highlights entlang der Strecke und der herrliche Blick auf das Karwendelgebirge machen den Ausflug so besonders. Oben am See angekommen, kannst du die Ruhe genießen, eine Pause einlegen und den Tag inmitten der Natur entspannt ausklingen lassen. Für uns war es eine rundum gelungene Wanderung, die Naturerlebnis und Familienzeit wunderbar verband.
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Früher waren möglichst viele Kilometer, steile Anstiege und schnelle Abfahrten mein Ding – am liebsten mit Mountainbike oder Rennrad. Seit unsere Tochter 2017 geboren wurde, hat sich unser Tempo allerdings ein wenig verändert. Heute lautet das Motto häufiger: gemeinsam losgehen, staunen und zwischendurch auch mal eine Snackpause einlegen. Ob auf den heimischen Wegen oder im Urlaub in fremden Regionen – als Familie entdecken wir die Welt am liebsten draußen. Dabei zählen nicht nur Höhenmeter und Streckenlänge. Viel wichtiger sind die kleinen Abenteuer am Wegesrand, tolle Ausblicke, lustige Gespräche und die Momente, in denen plötzlich alle still werden und staunen. Wir sammeln keine Kilometer für eine Bestenliste, sondern Erinnerungen fürs Familienalbum. Und davon darf unsere persönliche Schatzkiste gerne noch ziemlich voll werden.